We Are All Completely Fine
Five survivors of supernatural trauma meet again in a support group and are forced to confront the unseen wounds and a new, undefined terror.
Work Information
A sharp, unsettling novella about what happens after surviving the impossible.
A horror novella by Daryl Gregory that follows survivors of supernatural violence as they try to live with memory, grief, and the possibility of more danger.
Book Information
- Publisher
- Tachyon Publications
- Published
- 2014-08-12
- Pages
- 192 pages
- Language
- 英語
- Size
- 12.7 x 1.27 x 20.32 cm
- ISBN-13
- 9781616961718
- ISBN-10
- 1616961716
- Price
- 3322 JPY
- Category
- 洋書/Literature & Fiction/Genre Fiction/Horror
World Fantasy Award Winner Shirley Jackson Award Winner Harrison was the Monster Detective, a storybook hero. Now he’s in his mid-thirties and spends most of his time popping pills and not sleeping. Stan became a minor celebrity after being partially eaten by cannibals. Barbara is haunted by unreadable messages carved upon her bones. Greta may or may not be a mass-murdering arsonist. Martin never takes off his sunglasses. Never. No one believes the extent of their horrific tales, not until they are sought out by psychotherapist Dr. Jan Sayer. What happens when these seemingly-insane outcasts form a support group? Together they must discover which monsters they face are withinand which are lurking in plain sight.
Daryl Gregory is the award-winning author of We Are All Completely Fine , Pandemonium , The Devil’s Alphabet , Harrison Squared , and Raising Stony Mayhall , which was named one of Library Journal 's best books of the year. His comics work includes Planet of the Apes and Dracula: The Company of Monsters (with Kurt Busiek). His forthcoming novel, Spoonbenders , is a comedic tour de force starring a family of misfit psychics. Gregory lives in Oakland, California.
Reviews
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Willkommen bei der skurrilsten Selbsthilfegruppe der Welt
„We Are All Completely Fine“ von Daryl Gregory hat eine interessante Entstehungsgeschichte. Es erschien 2014, ein Jahr, bevor Gregory den lovecraftischen Horror-SciFi-Fantasy-Young Adult-Roman „Harrison Squared“ veröffentlichte. Diese Veröffentlichungsreihenfolge entspricht allerdings nicht der Reihenfolge, in der Gregory die Bücher geschrieben hat. „We Are All Completely Fine“ entstand NACH „Harrison Squared“ und hätte ohne den YA-Roman wohl nie das Licht der Welt erblickt. In diesem geht es um den jungen Harrison, der seine Stadt Dunnsmouth vor einer Monsterinvasion retten muss. Nachdem er diese Geschichte abgeschlossen hatte, fragte sich Gregory, welche Konsequenzen sie für seinen Protagonisten haben könnte. Wie schlüge sich Harrison als Erwachsener? Garantiert wäre er traumatisiert, müsste Psychopharmaka schlucken und eine Therapie absolvieren. Was wäre, wenn es allen Held_innen von Monster- und Horrorgeschichten so erginge? Was wäre, wenn sie einmal die Woche zusammenfinden würden – in einer Selbsthilfegruppe? Wir treffen uns einmal die Woche: Harrison, Barbara, Stan, Martin, Greta und die Leiterin unserer Gruppe, Dr. Jan Sayer. Wir alle haben Schreckliches erlebt. Wir tragen Wunden, Narben und unser ganz privates Trauma mit uns herum. Niemand glaubte uns. Man erklärte uns für verrückt, geistesgestört, psychotisch. Erst Dr. Jan hörte uns zu und gab uns einen sicheren Ort, um über unsere Erfahrungen zu sprechen. Wir sind die exklusivste Selbsthilfegruppe der Welt. Wir wurden vom Unnatürlichen berührt. All die Menschen, die an unseren Geschichten zweifeln, sollten sich eins fragen: was wäre, wenn sie wahr sind? Ich liebe Autor_innen, die den Mut aufbringen, eine völlig absurde Geschichte lässig zu erzählen und ihre Leser_innen im Brustton der Überzeugung vor vollendete Tatsachen zu stellen. Mit „We Are All Completely Fine“ sucht Daryl Gregory die Konfrontation mit seinem Publikum. Er präsentiert eine komplett abgedrehte Szenerie und überlässt es seinen Leser_innen, aus den Fakten eine kohärente Geschichte zu formen. Er schubste mich in die Handlung hinein und erwartete von mir, mich selbst zurechtzufinden. Er hielt es nicht für nötig, irgendetwas zu erklären – er stellte die Weichen, damit ich selbst Erklärungen finden konnte. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, mich auf dieses Konzept einzulassen. Ich fand es toll, dass Gregory durch seine selbstverständliche, entschiedene Zurückhaltung immensen gedanklichen und emotionalen Spielraum ermöglichte. Er zwang mir nichts auf, keine Schlussfolgerungen, keine Interpretationen. Er ließ mich einfach machen. Ich konnte vollkommen selbstbestimmt, ja geradezu emanzipiert lesen und die Handlung von „We Are All Completely Fine“ erleben, wie es mir passte. Und die hat es in sich, eine stimulierende Mischung aus oberflächlichem Wahnsinn und nachdenklicher Tiefe. Im Mittelpunkt stehen die Biografien von sechs Menschen, die ihre Begegnungen mit dem erschreckenden Unnatürlichen traumatisiert überlebten und nun versuchen, ihre Traumata durch eine Selbsthilfegruppe zu überwinden. Ich musste mich unwillkürlich fragen, was es hieße, hätten all die Menschen, die behaupten, Kontakt mit dem Übernatürlichen, Fantastischen und Überirdischen gehabt zu haben, keine Wahnvorstellungen. Angenommen, sie sagten die Wahrheit, wurden wirklich von Außerirdischen entführt oder von Monstern verfolgt – was bedeutete das für unsere Wahrnehmung der Realität? Die unfreiwillige Korrektur ihres Weltbildes spielt im Aufarbeitungsprozess der Figuren eine fundamentale Rolle. Sie müssen nicht nur verkraften, was sie physisch durchlitten, sie müssen auch lernen, diese neue, alternative Wirklichkeit zu akzeptieren. Dabei gehen sie ganz unterschiedlich vor. Obwohl sie alle auf ähnlich verstörende Erfahrungen zurückblicken, verarbeiten sie ihre Erlebnisse äußerst individuell. Ich kann mir bildlich vorstellen, wie viel diebische Freude es Daryl Gregory bereitet haben muss, diese sehr verschiedenen Persönlichkeiten in einen Raum zu sperren und sie zur Interaktion zu zwingen. Die Selbsthilfegruppe ist ein Experiment, sowohl für den Autor, als auch für die Figuren, die passend zu ihren Charakteren mal mehr, mal weniger bereit sind, ihre Geschichten preiszugeben. Gregory beweist erneut vornehme Zurückhaltung und nötigt sie nicht, mehr zu erzählen, als sie möchten. Er offenbart nichts, was sie nicht selbst berichten, wodurch es für mich umso spannender war, ihre Biografien langsam und Stück für Stück ans Licht zu bringen. Ich hatte das Gefühl, dass er sich in der Rolle des Erzählers stark mit der Gruppe identifiziert, ein Eindruck, der durch seinen ungewöhnlichen Erzählstil unterstützt wurde. Der Erzähler spricht von sich oft als Teil der Gruppe, bleibt die ganze Handlung über jedoch anonym und taucht in den Sitzungsbeschreibungen nicht auf. Aber wenn er teilnimmt, ohne physisch anwesend zu sein, wer erzählt dann da eigentlich? Daryl Gregory beantwortete diese Frage in einem Interview – ich werde euch die Antwort allerdings nicht verraten. Wo bliebe sonst der Spaß? ;-) „We Are All Completely Fine“ ist ein köstliches Vergnügen, voller Wahnsinn, Absurdität und philosophischem Surrealismus. Die Lektüre erfordert einen wachen, aufgeschlossenen Geist und die Bereitschaft, ein unkonventionelles Experiment zu wagen, ohne jede Kleinigkeit zu hinterfragen und auf explizite Erklärungen zu warten. Ich warne euch, es wird seltsam, fantastisch, abgefahren und manchmal sogar ein bisschen beängstigend. Daryl Gregory mag es extrem und schreckt vor Brutalität nicht zurück. Der Trick ist, hinter die schrillen, nervenaufreibenden Szenen zu blicken und auf die Bedeutung der stillen, nachdenklichen Momente zu achten. Wer sich auf diese Herangehensweise einlassen kann, wird ein einzigartiges Abenteuer erleben – mit der skurrilsten Selbsthilfegruppe aller Zeiten.
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Weirdly normal
This is an intriguing work. The premise, a therapy group of five survivors of severe trauma, serves as the backdrop to explore how we make sense of the world in the face of the impossible real: things that clearly cannot exist but do and actions that clearly cannot happen but have. The constant shift of frames of reference with each chapter was a little confusing at first. Mr Gregory shifts between the character as narrator to and "omniscient" point of view and back again without warning. The first line of the first chapter gives us: "There were six of us in the beginning" and then moves on to speak of each member and the therapist in the third person. Who is speaking? The sense that I got is that there are really seven main characters: patients, Harrison, Barbara, Greta, Stan, and Martin, the therapist, Jan Sayer (an interesting name for a therapist whose place it is to get others to say their stories), and finally the group as an entity itself which speaks of "us" and "she/he" as well as allowing individuals to speak as "I". If you've ever been in a group therapeutic setting or even a team building setting, you have probably had the experience of the group mind that occurs. The writing style is easy, drawing you forward into the story, and the dialog feels natural with each character (including the group itself) having a distinctive voice. This was a pleasure to read. I don't want to give away any of the story but I will say that disbelief was easy to suspend and the characters were well drawn, believable, and sympathetic which doesn't mean that they were all likeable at all times. As your read, you realize that these people are so accustomed to the weirdness of their stories and to being disbelieved that the strange worlds they inhabit become "normal" to you: it's something of an "I believe because it is absurd" standpoint. Finally the "reveal" at the end, although it made sense and was clearly marked in retrospect, was a surprise. It's nice not to see it coming from a mile away. It's also nice to realize that it was there all the time. All in all, a worthwhile read and an author I plan to of in the future.
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Loved the interlaced multiple character pov and half said story
Loved the interlaced multiple character pov and half said story. It makes you want to know more (and you do for Harrison in Harrison Squared) for each character. Loved it and I totally recommend it!
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but the supernatural elements are almost secondary to wonderfully written characters
A friend that lent me this book, and I promptly left it in a pile, not getting round to it till sometime later. But after I started reading it, I couldn't put it down - to the extent that I miss my stop on the train twice. It's definitely a unique read. I would probably class it as fantasy horror, but the supernatural elements are almost secondary to wonderfully written characters. It's now the book that I recommend and lend to others - a really great book that I've happily reread a few times already.
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Percutant
C'est le deuxième livre que je lis de cet auteur et il est pour moi un auteur de grande envergure: il réussit à vous plonger illico dans une ambiance un peu glauque et triste en réunissant au cours d'une thérapie de groupe des personnages aux profils très différents. Le fantastique apparaît en filigrane, et une histoire se dessine. Daryl Gregory boucle une histoire assez courte, pas toujours très gaie mais intriguante. J'avais lu auparavant Harrison squared, dont on retrouve le héros en personnage important ici, et cela m'a sûrement aidée à m'immerger rapidement dans l'histoire, même si ce livre n'est pas une suite et peut se lire seul.