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Blutbuch: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022

German Book Prize (Deutscher Buchpreis)

Blutbuch: Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2022 und dem Schweizer Buchpreis 2022

Kim de l'Horizon

A non-binary narrator follows a path that begins with a grandmother’s dementia and moves through family silence, matrilineal memory, the body, class, and the limits of language. The result is a story of self-exploration and self-unmaking that keeps shifting shape.

non-binary identityfamily historymemorylanguage experimentmatrilineal inheritancethe body

Work Information

It traces unnamed fractures again through experiments in language.

Using the grandmother’s memory as a point of departure, the narrator reconsiders the fissures inside the family and the unease of the body itself. Moving between confession, fragment, and reflection, the novel pieces together repressed history and self-formation by feel.

Review Summaries

  • Readers value the bold experiments with language and form, as well as the urgent way the novel expands non-binary experience. At the same time, many find its fragmentary, tangled structure demanding.

Book Information

Publisher
DuMont Buchverlag GmbH
Published
2022-07-19
Pages
336 pages
Language
ドイツ語
Size
14 x 3.2 x 21.3 cm
ISBN-13
9783832182083
ISBN-10
383218208X
Price
4958 JPY
Category
洋書/Literature & Fiction/Foreign Language Fiction

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Reviews

  • Dieses Buch ist ein Wunder

    In Kim de l'Horizons "Blutbuch" erleben wir eine literarische Revolution, die sich durch eine einzigartige Sprache und einen tiefgreifenden Einblick in die Identität einer nonbinären Hauptfigur auszeichnet. Die Autor*in selbst, eine nicht-binäre Person, hat dieses Werk über einen Zeitraum von zehn Jahren verfasst, und diese radikale Sprache spricht mit existenzieller Dringlichkeit zu uns. Es handelt sich um eine Sprache, die weder männlich noch weiblich ist, sondern vielmehr eine höchst körperliche und gefühlsbetonte Ausdrucksweise bietet. Es entsteht eine völlig neue, befreiende Form der Kommunikation. Die literarische Sprache in "Blutbuch" ist ein facettenreiches Kunstwerk. Sie passt sich den verschiedenen Situationen an. Dieser Text ist eine Reise durch Erinnerungen an die Kindheit, die Identitätssuche und die Gegenwart. Er präsentiert sich in verschiedenen literarischen Stilen, einschließlich Essays, autofiktionalen Elementen und Briefromanpassagen. Die zentrale Metapher des Buches, die Blutbuche der Großmutter, zieht sich wie ein roter Faden durch die Erzählung und symbolisiert die Suche nach der eigenen Identität. "Blutbuch" ist jedoch kein Buch für zartbesaitete Leser*innen. Die expliziten und ungeschönten Darstellungen von intimen Begegnungen könnten als herausfordernd empfunden werden. Dennoch gelingt es Kim de l'Horizon, diese Szenen so zu gestalten, dass sie weder kitschig noch pornografisch wirken. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil der Hauptfigur und tragen zur Entwicklung ihrer Identität bei. Die Veränderungen im Schreibstil während dieser Passagen sind bemerkenswert und tragen zur Tiefe des Romans bei. "Blutbuch" ist ein Werk, das nicht für jede Person geeignet ist. Es fordert die Lesenden heraus und zwingt sie, sich mit Themen wie Geschlecht, Identität und Familie auseinanderzusetzen. Doch gerade für Literaturliebhaber*innen bietet dieses Buch eine unvergleichliche literarische Erfahrung. Es ist ein Meisterwerk, das die Grenzen der Sprache und Erzählkunst erweitert und unermüdlich nach neuen Formen des Ausdrucks sucht. Für mich persönlich ist "Blutbuch" ein literarisches Wunder, das ich so noch nie in der Literatur erlebt habe.

  • Das Lesen dieses Romans erst ab 30 Jahren empfehlen?

    Dieses Buch finde ich zu meinem eigenen Erstaunen absolut preiswürdig! Denn ganz überwiegend geht es mir mit Buchpreisen und von der Literaturkritik Hochgepriesenem seit meinem gymnasialen Deutsch-Leistungskurs und ebenso im Literaturstudium, und der anschließenden Abkehr von dieser berufsfachlichen Spezialisierung deshalb, so, dass ich das Hochgepriesene als hochlangweilig nicht zuende lese. Was ich als Vielleserin einfach erst gar nicht kapiere, mich auch Null berührt. Es sei denn, selten, sehr selten, es ist kraftvolle poetisch-biografische Erzählung, so heutig und tief, dass es schon therapeutisches Erzählen und Schreiben ist! Wo ich keine literaturkritischen ÜbersetzerInnen brauche, um ein Buch in meiner Muttersprache überhaupt zu verstehen. Das ist bei Kim de l‘Horizons Buch so! Es nimmt mich gleich mit, es fesselt mich, betrifft mich; es beschreibt familiäre Generationstraumata mit ihrer vordergründigen symptomatischen psychischen Verdrängungsleere, folglich einer ererbten inneren Riesenleere und dahinter und darunter Wunden der ausgelöschten Gewalterinnerungen, die l‘Horizon mühsam hervorholt mit seinem Erinnern und Erarbeiten. Diese Beschreibung seiner eigenen kindlichen, jugendlichen und erwachsen-heutigen Verkörperung der vererbten Traumata der Großmutter und Mutter, der Frauen, seiner direkten Vorfahrinnen und immer weiter zurück im Stammbaum, auch der völlig abwesenden Väter dabei, ist m.E.ein geniales Kunstwerk, weil es gelingt, Traumata und ihre emotionalen und Verhaltensfolgen s p r e c h e n zu lassen. Diese Selbstwahrnehmung des Autors als teils ausgelöschter Körper, als selber nicht und doch männlich-weibliche Fortführung von NICHTS, in Gewalt, Erstarrtsein, andauerndem NICHTreden darüber von Mutter und besonders Großmutter, dann noch sich dies alles so bewusst zu machen als Erste/r in vielen Generationen, so zu benennen, so sprachlich suchend klar zu umschreiben und damit zu beschreiben, das i s t große menschlich berührende aufklärerische Literatur von ganz tief innen heraus! Also hätte dieses Buch von mir, die zur Generation der Mutter des Autors gehört, so verstanden 5 Punkte verdient! Denn es ist einfach wahr, aufklärerisch, poetisch, so vielseitige Sprachhässlichkeit und Sprachschönheit wie das Leben selbst für traumatisierte Nachkriegsgenerationen! Wäre da nicht meine Besorgnis, dass die brutal-pornografischen Beschreibungen von anonym im Vorbeigehen genossenem sexuellem Benutztwerden und Benutzen (als vererbten Traumafolgen?) in der offen und als aus Autorensicht berechtigt genüsslich beschriebenen Sexausübung, jüngere Leser und Leserinnen besonders t r a u m a t i s i e r e n könnten! Bevor ich selber um die 30 Jahre alt war, wie der Autor aktuell, wusste ich gar nicht, wie beziehungslos abgründig reiner Sex sein kann, ganz losgelöst von Beziehung und Liebe. Und ich gehöre zu den Babyboomern und habe Sex, Love & Music gelebt und genossen, war also nicht ahnungslos und unerfahren ab Teenageralter. Oder kennen Jugendliche und StudentInnen heute schon pornografische Blutspiele, die ich als Schattensexualität vom Autor viel zu verharmlost und selber somit gefühllos empfinde? Darum habe ich aber im Titel meiner Rezension halb ernst und besorgt gefragt, ob dieses Buch nicht erst ab 30 Jahren empfohlen werden sollte. Darum nur 4 Punkte. Ja, das Leben seiner Großmutter lebt der Autor aufklärerisch und sorry, geschädigt, bis zu seinem eigenen Lebensende weiter zuende, wie er schreibt, das erfahren ja viele seiner und meiner Generation so. Ja, infolge der Reflexion und Aufarbeitung kann es gelingen, Generationenprobleme zu beenden. Schon seiner Mutter und ihm auch. Aber die Blutbindung ganz abzuschneiden und hinter sich zu lassen, wie es der Autor für seine Generation hofft, wohl noch lange nicht. Nicht, solange die ererbte und erlernte Beziehungslosigkeit in puncto Liebe und Liebesbeziehungen weiterhin so ein NICHTS bleibt, so eine Unverbindlichkeit im Genuss von sexueller Demütigung und Gewalt, passiv oder aktiv. Insofern ist dieses Buch für mich ebenso wertvoll als aufklärerische Gegenwartsliteratur als auch als literarischer Selbstausdruck, weiter in Genderstudien als auch psychologisch und schreibtherapeutisch hochinteressant. Aber eben m.E. auch nicht ungefährlich da, wo Traumata und ihre Folgen deutlich und unbegrenzt ungehemmt s p r e c h e n.

  • Sprachgewaltig!

    Was für ein Buch! Ich bin wirklich begeistert, erschüttert, war traurig beim lesen, haben gelacht und viel nachgedacht! Die Mischung aus Hochdeutsch, Schweizer Deutsch und auch Englisch ist super spannend, das Sprachtempo ändert sich zwischendurch immer wieder, die Länge der Sätze usw. Wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Sprachgewaltig!

  • Hommage an die eigene Großmutter

    Also wer hier am 17. oder 18. Oktober 2022 eine Rezension reinstellt, kann nicht wirklich ernst genommen werden. Für so ein Buch braucht man schon ein paar Tage. Und wer nur eine Leseprobe herunterlädt und meint sich ein Urteil erlauben zu können, ist aus meiner Sicht zu kurz gegriffen. Zudem frage ich mich, wie viele von denen, die bei den 1*-Bewertungen kräftig den "Like-Button" drücken, nicht schon von vorne herein Vorurteile haben oder schlicht auf den schrägen Autor neidisch sind? Und wer es hier nicht nötig findet, eine differenzierte Sichtweise abzugehen, soll doch bitte einfach nur abfahren. Und wer hier genau hinschaut, dürfte realisieren, dass hier vor allem der Sprache, dem Experimentieren von Sprache, und wie weit man damit bereits ist ein Risiko einzugehen, im Grunde der Preis verliehen wurde. Denn: Es gibt hier sehr wohl richtig gutgeschriebene Passagen, genauso, wie es für meinen Geschmack eklige und abgeschmackte Texte gibt, die mich ein wenig an Feuchtgebiete von Roche erinnert, denn gerade die Sexszenen sind völlig übertrieben, suchtartig, surreal und völlig abstossend verfasst, dass man zumindest hier die Preisvergabe in Frage stellen muss. Aber sonst? Obwohl hier mit verschiedenen Stilmitteln gearbeitet wird, haben wir keinen wirklichen Plot oder Verlauf eines Romans, man kann sich sowieso fragen, ob das überhaupt ein Roman sein soll! Und wen bitteschön (!) interessiert die ganze Geschichte der Blutbuche? Niemand!! In weiten Teilen ist dieses Buch für mich eine Zumutung für den Leser, wo man sich durchaus fragen kann, warum man sich das antun soll oder überhaupt lesen soll. Auch die ganzen Lobeshymnen etwa in Schweizer Literaturclub ("alles riskiert und alles gewonnen") kann ich nur teilweise nachvollziehen. Einen wirklichen Lesegewinn und daran bemesse ich zumindest, ob ich solch ein Buch gut finde oder nicht, konnte ich nur begrenzt oder nur teilweise feststellen. Man könnte auch sagen, dadurch dass dem Leser Zeug zugemutet wird was den Grossteil eher abturnen dürfte, unabhängig welcher sexuellen "Kategorie" man sich zugeordnet sieht. Die häufige Verwendung von Anglizismen oder noch schlimmer von Helvetismen ist Geschmackssache, vor allem dann, wenn sie wie hier, nur wenig oder nur notdürftig ins Deutsche erläutert oder transferiert werden. Auch das immer wieder Weglassen von Verben in Sätzen ist so eine Sache, und bleibt vermutlich Geschmackssache, mir zumindest hat es nicht gefallen. Die erwähnten Traumata hier in schriftlicher Form resp. dann eben für den Leser mitzunehmen, um etwa eigene unverarbeitete Traumata zu verarbeiten bleibt für mich ein Wunschdenken des Autors, hat der noch nie ein Buch von Peter A. Levine gelesen? Die Erforschung und die Geschichte der Blutbuche wird hier bis zum Erbrechen ausgewalkt, ohne noch wirklich auf den Leser Rücksicht zu nehmen. Und das hier etwa das "magische Reden" (wie wir es von Kindern kennen) in den Mittelpunkt gestellt wird, finde ich zwar sehr innovativ, nur würden wir das nur Kindern glauben, aber "Kim de L'Horizont"? Da würde ich dann doch meine Zweifel anmerken. Das Spielerische hier etwa auch mit "Formen des Märchens" kann man durchaus für gut heißen, die Frage ist nur, wie gelungen all diese gestalterischen Mittel schlussendlich funktionieren, ineinander gehen oder überhaupt als eine Art Orchestrierung "d'accord gehen". Mit anderen Worten: Die Absicht des Autors (und dessen Wunschdenken) ist das Eine, wie sehr allerdings das bei der Leserschaft ankommt, das andere. Ich vermute mal, dass das alles zusammengenommen nur teilweise fruchten dürfte. Zumindest ist das nach meinem Dafürhalten, mein eigener Leseeindruck. Doch gibt es für mich einen wichtigen Punkt an dieser Geschichte, die mich zurückweichen lässt: Diese Buch enthält aus meiner Sicht ungewöhnlich viel Gewalt. Oftmals ist von "schlagen" die Rede. Ich dachte die ganze Zeit: Mein Gott: Selffullfilling Prophecy!"!!! Die Tatsache dass der Autor Personenschutz nehmen musste wie es vielerorts berichtet wurde, dass er auch öffentlich angefeindet oder bedroht wurde, drückt genau das aus, was ich beim Lesen befürchtet habe. Mit anderen Worten: Es wäre nicht das erste Buch, bei dem sich genau das im Leben des Autors abzeichnet, von dem er selbst die ganze schreibt! Mit anderen Worten: Sollte ich irgendwann in der Presse oder im Internet davon lesen, dass Kim de L' Horizon von irgendwelchen Randgruppen Schwulen etc. pp. mächtig verprügelt wurde oder noch besser gar "krankenhausreif" geschlagen wurde, würde es zumindest mich nicht wundern. Zum Buchcover: Die Abbildung zeigt Apollo und Daphne ist eine lebensgroße barocke Marmor-Skulptur, die der italienische Künstler Gian Lorenzo Bernini in Zusammenarbeit mit Giuliano Finelli zwischen 1622 und 1625 schuf. In Natur sind diese beiden Figuren aber weiss. Apollo verfolgt sie offenbar und will sie vergewaltigen, als Rettung verwandelt (transformiert) sie sich in einen Lorbeerbaum, soviel zur Abbildung des Buchcovers. Diese Verwandlung soll wohl sinnbildlich als Metapher dafür stehen, dass hier die Transformation offenbar in der Form einer Pflanze Schutz bietet was natürlich auch schon vorher aus der Kindheit geschildert, die Blutbuche für das Kind darstellt, das ja auch immer wieder in einen Dialog mit der Blutbuche (oder Monolog?) tritt. Zum Geburtsjahr des Autors (2066) sei an das gleichnamige Buch von Roberto Bolanjo erinnert. (Stichwort der verschollene Poet.) Das erwähnte Geburtsjahr ist an diesen Roman angelehnt. Empfehlen werde und kann ich dieses Buch nicht. Ich vermute mal, dass es auch relativ bald vom Buchmarkt verschwinden wird. Im Moment lebt es noch von der *Wolke des Deutschen Buchpreises*. Und wem sollte man es verheelen, neugierig zu sein, welche Kriterien dazu beigetragen haben, dass ausgerechnet solch ein Buch einen solchen Preis bekommt. Jedes Jahr dieselbe Begeisterung, jedes Jahr dieselbe Enttäuschung. Wer dieses Prinzip verinnerlicht hat, braucht sich längst nicht mehr zu wundern! Oder um es mit den Worten des Autors zu sagen: "Es überrascht mich, dass es mich nicht überraschte." S. 323. Nicht zuletzt hat man das Gefühl viel eher ein Sachbuch als eigentlich einen Roman zu lesen. Und dass der Autor die Frage nicht zulässt, wie viel Autobiographie in diesem Buch steckt, lässt die Vermutung zu, dass er hier viel mehr preisgegeben hat, als er eigentlich wollte und nun dies nicht mehr zugeben oder bestätigen will. Hier zum Schluss noch zwei (eigentlich drei) Zitate die das Pro (aus meiner Sicht wirklich gelungen) und Contra (aus meiner Sicht einfach nur Schrott) darstellen sollen: 1. Pro "Ich ging durch den Wald nach Hause, der sich sehr lebendig anfühlte, und wir sprachen leise miteinander, der Wald und ich." 2. Contra "'Mach das nie wieder', drohte er und schlug mich, dass mir die Ohren dröhnten. (...) Er öffnete seine Hose, stiess mich zurück und nagelte mich an die Wand." 3. Selffullfilling Prophecy (Erweiterung) "(...) ich wolle, ich müsse ihm ganz etwas Wichtiges, und ich habe viele Männer gefragt und ging weiter und habe wieder gefragt und habe so lange gefragt, bis ich von ein paar Männern verprügelt wurde, bis sie mir den Kiefer gebrochen haben und ich auf der Intensivstation aufgewacht bin, sodass ich krankgeschrieben und vollgepumpt mit Schmerzmedis nach Hause kam und eben ziemlich drauf, aber endlich high genug war, um meinen Blutbuchencrap aufzuschreiben." S. 173-174

  • Objektivität

    Es fällt mir persönlich schwer, das Buch objektiv zu beurteilen. Es hat mich in weiten Teilen sehr beansprucht und mir Einsichten gegeben, wie es selten Bücher tun. Stilistisch ist der Autor großartig, findet sprachliche Wege, die - mich zumindest - an Robert Musil erinnern. Andererseits empfinde ich die Gedankenführung aber auch als anstrengend und manchmal etwas wirr. Der Autor ist definitiv kein großer Erzähler (für all jene, die das erwarten). Aber das Thema, gerade weil es vermutlich selbstreflexiv ist, ist unglaublich spannend. Jedenfalls kann ich eines sicher sagen: Ein-Sterne-Bewertungen stammen hier von Menschen, die eine politische Entscheidung bei (egal welchen) Preisverleihungen immer wittern und einfach nicht wollen, dass Kunst nur für sich spricht. Normalerweise hätte ich jetzt hier 4 Sterne vergeben, aber wenn von anderen RezensentInnen völlig überzogen 1 Stern gegeben wird, verleitet mich das dazu einen Kontrapunkt zu setzen. Denn wir haben es hier definitiv mit einem spannenden, großen Autor zu tun. Und endlich mal mit einem, der wirklich mutig ist.

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